White Dinner am 11. Juli am Marienplatz
- Thea Lübberdink
- 14. Juli
- 1 Min. Lesezeit

So manch einer, der am Samstagabend am Heimathaus vorbeifuhr rieb sich verwundert die Augen: Ärztekongress am Heimathaus? Mitnichten! Bei strahlendem Sonnenschein und mit gut gelaunten, weiß gekleideten Gästen startete das 1. Mussumer White Dinner am Samstag, dem 11. Juli.
Einige der Gäste waren bereits Vollprofis auf dem Gebiet des vollkommenen Gaumen- und Augenschmauses mit Fachrichtung White Dinner. Es wurden Eiswürfel gereicht und mitgebrachte Sektkühler damit befüllt, sechsarmige Kerzenständer aufgestellt und zu späterer Stunde entzündet. Man saß auf weißen Fellimitaten; die liebevoll gebackenen Küchlein und das toll dekorierte Fingerfood aus der heimischen Küche kamen in Tupper oder auf feinstem Porzellan zur Geltung und waren fast zu schade zum Verzehren. Köstliche Erdbeerspieße leuchteten in knalligstem Rot und das mitgebrachte Dessert schmeckte in der guten Gesellschaft noch einmal umso besser. Nichts hätte noch heimeliger sein können - es sei denn, jemand hätte noch eine Stehlampe und ein paar gehäkelte Brokatspitzenkissen aus Omas Wohnzimmer mitgebracht.
Schweren Herzens musste dem gemütlichen Abend aber dann doch mit dem Rausschmeißerlied „Ganz in Weiß“ ein Ende gesetzt werden. Man hätte noch ewig dort sitzen können - ob ganz in Weiß oder nicht, ob mit oder ohne Blumenstrauß. Besser hätte das Debüt nicht laufen können. Das schreit eigentlich nach einer Wiederholung, oder?
PS: Danke an die Gäste, die noch später beim Einräumen der Tische und Stühle geholfen haben, Ihr wart einfach spitze!






